Wie die Umrechnungen tatsächlich funktionieren
Jede Umrechnung nutzt zwei Einstellungen: Stunden pro Woche (Standard 40) und Arbeitswochen pro Jahr (Standard 52, das volle Jahr — stellen Sie 50 ein, um zwei unbezahlte Urlaubswochen einzuplanen). Die Rechnung ist simpel:
- Jahr = Stundenlohn × Stunden_pro_Woche × Wochen_pro_Jahr — die Grundformel. 25 $/Stunde × 40 Stunden/Woche × 52 Wochen/Jahr = 52.000 $/Jahr.
- Monat = Jahr ÷ 12 — Kalendermonate, nicht „vier Wochen“. Ein Monatsgehalt von 4.333 $ entspricht aufs Jahr 52.000 $, nicht 52.000 $ ÷ 13 × 4 Wochen.
- Zwei Wochen = Jahr ÷ 26 — 26 Zahlungen pro Jahr. Das ist der übliche Lohnzyklus in den USA.
- Woche = Jahr ÷ 52 — 52 Wochen im Jahr. Die tatsächliche Anzahl der Auszahlungen hängt vom Kalender ab; in manchen Jahren gibt es 53 Zahltage.
- Tag = Stundenlohn × 8 — der Standard-Achtstundentag. Stellen Sie 35 Stunden (z. B. IG-Metall-Norm) oder 37,5 ein, um zu sehen, wie sich Tages- und Wochenwerte verschieben.
Die „Jahresgehalt“-Falle: brutto vs. netto
Dieser Rechner arbeitet mit Brutto-Werten — dem, was der Arbeitgeber vor Steuern und Abzügen zahlt. Netto bleiben typischerweise 65–80 % vom Brutto, abhängig von:
- der Einkommensteuer (USA: 10–37 %, Großbritannien: 0–45 %, Deutschland: 0–45 %, Frankreich: 0–45 % progressiv)
- regionalen oder lokalen Steuern (Kalifornien 1–13,3 %, Texas 0 %, New York 4–10,9 %)
- Sozialabgaben (USA: 7,65 % Social Security + Medicare, Großbritannien: 12 % National Insurance, Deutschland: ~20 % Sozialbeiträge)
- Krankenversicherung, Altersvorsorge und weiteren Abzügen
Für eine ehrliche Nach-Steuer-Schätzung rechnen Sie den Bruttowert aus diesem Rechner durch den Steuerklassen-Rechner für Ihr Land. Zusammen ergibt das das Brutto-Netto-Bild über beide Intervalle.
Stunden pro Woche: nicht immer 40
Die 40-Stunden-Woche ist eine US-Konvention; ein großer Teil der Welt arbeitet weniger:
- USA: 40 Stunden sind die gesetzliche Vollzeit-Referenz (darüber greifen Überstundenregeln für nicht ausgenommene Beschäftigte).
- Großbritannien: 35–37,5 Stunden sind im Büro üblich, gedeckelt bei 48 Stunden pro Woche durch die Working Time Regulations.
- Frankreich: 35 Stunden sind die gesetzliche Vollzeitwoche, darüber gelten Überstundenregeln. Effektiv sind es rund 1.500 Jahresstunden (gegenüber 1.800+ in den USA).
- Deutschland: typisch 35–40 Stunden — IG-Metall-Branchen bei 35, viele Dienstleistungssektoren bei 40.
Stellen Sie „Stunden pro Woche“ auf Ihren tatsächlichen Vertrag ein. Der Stundenwert eines Gehalts von 60.000 € bei 35 Stunden/Woche ist deutlich höher als bei 40 — 33 €/Stunde gegenüber 28,85 €/Stunde.
Bonus, Überstunden und 13. Monatsgehalt
Der Rechner erfasst nur das regelmäßige Grundgehalt. Für unregelmäßige Zahlungen gilt:
- Jahresbonus: Addieren Sie ihn zum Jahresbrutto für das Gesamtvergütungs-Bild — aber bedenken Sie die Schwankung: Boni sind meist freiwillig und vertraglich nicht garantiert.
- Überstunden: Die meisten US-Beschäftigten erhalten das 1,5-Fache des Basislohns für Stunden über 40/Woche (FLSA). 10 wöchentliche Überstunden bei 30 $/Stunde bringen 10 × 45 $ × 52 = 23.400 $ pro Jahr.
- 13. Monatsgehalt: Standard in vielen europäischen Ländern (Spanien, Italien, Portugal, Deutschland mit 13./14. Monatsgehalt). Steht es im Vertrag, addieren Sie ein Monatsgehalt zum Jahreswert.
Arbeitswochen: wann 50, wann 52
Festangestellte rechnen meist mit 52 Wochen, weil Urlaub bezahlt ist (das Gehalt ändert sich nicht dadurch, wann man ihn nimmt). Stundenkräfte ohne bezahlten Urlaub sollten weniger Arbeitswochen ansetzen — typisch 48 bis 50 —, um die tatsächlich genommene unbezahlte Auszeit abzubilden. Der Unterschied ist real: Wer 25 $/Stunde bei 50 Wochen verdient, kommt auf 50.000 $/Jahr; bei 52 Wochen auf 52.000 $. Diese 2.000 $ sind die aufs Jahr gerechneten Kosten des unbezahlten Urlaubs.